Haus Mirjam

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Schreiben im Haus Mirjam

Ich ging auf das Haus zu und klopfte. Ich wartete, klopfte noch einmal. Nach einer Weile hörte ich Schritte von jemanden. Und ich hörte eine Stimme: ?Ich komme, ich komme!? Und die Tür ist geöffnet. Es war eine Frau mit einem sehr herzlichen Willkommen. Nach allem was ich erlebt hatte, war ich müde, totmüde. Endlich am Ende habe ich gefunden einen Platz. Auf der Treppe fragte ich mich, bin ich auf falschem Weg wieder. Oder Gott hatte mich hier geschickt. Beide sind wir in ein Zimmer gegangen. Da war eine kleine Küche, ein Tisch und Sesseln. Die Frau fragte mich, ob ich essen will. Und ich antwortete gleich mit ?Ja?, weil ich sechs Tage nicht richtig gegessen hatte. Nach dem Essen haben wir angefangen zu reden. Ich erzählte meine Probleme und sie hörte mir zu, manchmal lächelte sie mir zu und ich fühlte mich gut aufgehoben. Und dann ich hab mich gefragt wer ist diese Frau. Für was ist dieses Haus. Immer wieder mit Angst. Wer kann mir helfen. Ich habe keine Hoffnung mehr. Dann sagte ich ?Du musst warten, um zu wissen was dieses Haus bedeutet.? Nach einer Weile habe ich gesehen. Da, ja da oben, neben der Kirche ist ein kleines Haus, zu unserem Schutz immer mit verschlossener Tür, aber mit viel offenen Herzen, die diese Türe öffnen. Da, genau da, ich habe angefangen die Kräfte zu bekommen. Ein kleines Haus, mit einem großen Namen. Ein kleines Haus mit viel großen Herzen. Ich habe gefunden meinen Anfang. Das sind meine ersten Schritte in die Zukunft.                                                    

 Autorin: Milihate Koxha


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